Alle Artikel in: 2025

Spuren der Urzeit

Die Spuren der Vergangenheit sind in unsere Landschaft eingeschrieben. Wer weiss, wohin schauen, erkennt in Landschaftsformen, Gesteinsschichten, Fossilien und archäologischen Funden eine Geschichte, die sich nicht in Jahrhunderten, sondern in Jahrtausenden und Jahrmillionen geschrieben hat. Eine Geschichte, in der sich Landschaften, Klima, Lebewesen und schliesslich Gesellschaften immer wieder verändert haben – und in der manches doch geblieben ist.

Von Joëlle Kämpf, Geografielehrerin

Jede Spur zählt

Spuren am Tatort – oft sind es kleinste Hinweise, die für die Aufklärung eines Verbrechens entscheidend sein können. Bei der Kantonspolizei Aargau ist Valérie Gallinet, Dienstchefin Kriminaltechnik, genau dafür zuständig. Im persönlichen Gespräch gibt sie Auskunft über ihre Arbeit.

Von Kevin Brand und Yumiko Huguenin-Dumittan, G23B

«Man tötet ja nicht um des Tötens willen»

Jäger kennen die regionale Natur mit all ihren Tieren und Pflanzen, sie erhalten die Biodiversität und schützen den Lebensraum der Tiere. Sie regulieren aber auch ihre Population. Wir haben uns zusammen mit Dr. Rainer Klöti, bis vor Kurzem Präsident des Aargauischen Jagdschutzvereins, auf Spurensuche gemacht.

Von Luca Bützberger und Mirco Manco, G23B

Haut – Spiegel der Seele

Das grösste Organ des menschlichen Körpers verrät vieles über unseren Lebenswandel, über Verletzungen, über das Älterwerden. Und es ist das einzige Organ, das wir nicht nur mit Gesundheit oder Krankheit in Verbindung bringen, sondern auch mit Schönheit. sage&schreibe hat Dr. Malte Schmelter, Facharzt für Dermatologie und Venerologie bei skinmed Lenzburg, zu einem Gespräch über unseren Umgang mit der Haut getroffen.

Von Clara Burkhalter, Zoé Christen und Mia Marfurt, G23B

Was bleibt, wenn die Gäste gehen

Wenn die Gäste gehen, fängt ihre Arbeit erst an. Zimmer, in denen eben noch fremde Leben stattfanden, werden zurückgesetzt. Neue Bettwäsche, neue Handtücher, alles sauber machen. Doch nicht alle Spuren sind so eifach zu beseitigen. Eine Reinigungskraft erzählt von ihrer Arbeit im Hotel. Wie sie wegmacht, was andere hinterlassen. Tag für Tag.

Von Clara Burkhalter, Zoé Christen und Mia Marfurt, G23B

«Wir archivieren für die Zukunft»

Das Archiv von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) enthält und bewirtschaftet mehr als 80 Jahre Radio- und Fernsehgeschichte. Markus Gafner, der mit seinem Team zahllose physische und digitale Audio-Schätze hütet, hat sageschreibe durch das einzigartige kulturelle Erbe der Schweiz geführt.

Von Seraina Graber, Laura Schneider und Adriana Vieira Machado, G23B

Vom illegalen Schmierer zum Streetart-Künstler

Der amerikanische Spielfilm «Wild Style!» erzählt die Geschichte eines Graffiti-Künstlers. Der Erfolg dieses Films führte auch in der Schweiz zu einem Boom der illegalen Graffiti-Kunst. sage&schreibe hat Pirmin Breu getroffen, einen Sprayer der ersten Stunde, der heute ganz legal Graffitis gestaltet.

Von Mirco Manco und Balian Wark, G23B

Greenwashing deluxe

Noch nie war es einfacher, ein Umweltengel zu sein. Ökologisches Tanken mit Shell, klimaneutral chatten mit Swisscom, und dank recycelten Adidas-Turnschuhen die Ozeane retten.
Unser Konsum ist die Lösung für die Umweltkrise. Transparenz und Nachhaltigkeit waren gestern.
Greenwashing ist dabei der neue Ablasshandel für unser gutes Gewissen.

Von Lara Melissa Müller und Viviane Peter, G24L

Studentenfutter

Die geheimnisvollen Schuhabdrücke im Treppenhaus des Einsteinhauses – sie haben Generationen von Schülerinnen und Lehrpersonen bewegt. Sind es Spuren von Bauarbeitern? Vielleicht von Einstein höchst persönlich? Zahllose Versuche wurden unternommen, die Herkunft der Abdrücke zu klären. Erfolglos.

Von Lynn Chakaï und Mirco Manco, G23B

«Literatur hat kein Preisschild»

Einhundert Einsendungen aus der ganzen Deutschschweiz zum Thema «Galgenvogel», sechs Finalistinnen, drei Preisträgerinnen und ein prall gefülltes Aargauer Literaturhaus Lenzburg. Dies die Eckdaten des im April 2025 zum dritten Mal verliehenen «Wedekind-Preis für junge Literatur». sage&schreibe hat den Literaturhausleiter und eine Jurorin zum Literaturpreis befragt.

Von Andreas Neeser, Redaktionsleitung

Spuren der Urzeit

Die Spuren der Vergangenheit sind in unsere Landschaft eingeschrieben. Wer weiss, wohin schauen, erkennt in Landschaftsformen, Gesteinsschichten, Fossilien und archäologischen Funden eine Geschichte, die sich nicht in Jahrhunderten, sondern in Jahrtausenden und Jahrmillionen geschrieben hat. Eine Geschichte, in der sich Landschaften, Klima, Lebewesen und schliesslich Gesellschaften immer wieder verändert haben – und in der manches doch geblieben ist.

Von Joëlle Kämpf, Geografielehrerin

Auf den Spuren einer Globetrotterin

Liebe Andrea, Reisen war schon immer deine grosse Leidenschaft. Deshalb fasst das ‘logbook’ deine berufliche Karriere als grosses Reiseabenteuer sachlich und kurz zusammen; die Abenteuer und Herausforderungen, die Frustrationen, Freuden und Erfolge erfasst es nicht. Unzähligen Schülerinnen und Schülern hast du während deiner Karriere mit Freude und grossem Einsatz die englische Sprache und die Vielfalt der Kulturen und Literaturen der anglophonen Welt nähergebracht.

Von Monika Bauder, Englischlehrerin

Stundenplaner, Englischlehrer, Denker

Dass die Erstellung des Stundenplans der Alten Kanti seit Jahren eng verknüpft ist mit einem Campari Soda, habe ich erst vor wenigen Jahren erfahren. Wie eine Befreiung musste es sich jeweils für Hans-Jürg anfühlen, wenn er sich, nach Wochen intensivsten Tüftelns in seiner Stundenplanklausur, zum erfolgreichen Abschluss Stephan Eichers Version des Mundart-Klassikers von «Taxi» gönnte:

Von Dr. Andreas Hunziker, Rektor

Die Kunst des Balancierens

Im Zimmer 17 im Einsteinhaus unterrichtet seit 28 Jahren ein Künstler: Jürg Hoerners Kunst ist von hohem gesellschaftlichem Wert, denn er balanciert. Er wägt ab, er findet den Ausgleich zwischen ganz unterschiedlichen Menschen, Ansprüchen und Fachgebieten.
So versteht Jürg Hoerner das Unterrichten – als die Kunst des immer wieder gelingenden Balanceakts. Darin hat er es zur Meisterschaft gebracht.

Von Daniela Faller, Fachschaftsvorsteherin Wirtschaft und Recht

Spuren around the world

Austausch – das bedeutet für Gymnasiastinnen und Gymnasiasten die Möglichkeit, für ein halbes oder ein ganzes Jahr auszuziehen in die grosse weite Welt. Fünf Austauschschülerinnen und ein Austauschschüler der G23B schreiben exklusiv für sage&schreibe von sichtbaren und unsichtbaren Spuren, denen sie in der Fremde nachgehen – oder die sie selbst hinterlassen.

Von Alyssa Seiler, Phoebe Grütter, Carla-Julie Brandenberger, Navid Fathi, Noelia Küttel und Sara Lea Küng G23B

Stopp!

Ein Nebel legt sich über die Welt. Meine Gedanken kommen nicht zur Ruhe, ich schiesse Pfeile, aber ich treffe das Ziel nicht. Die Zukunft ist irgendwie hässlich, und die Gegenwart spüre ich nicht. In meinem Kopf sind nur Millionen Pixel. Ich reibe mir den Kopf, um all den Crap des Internets wieder loszuwerden.

Von Selma Fässler, G22L

222 Jahre Alte Kanti

Die Arbeitsgruppe Leitsätze hat die Schnapszahl 222 zum Anlass genommen, das Bestehen der Alten Kanti ausgiebig zu feiern – nicht mit einer grossen Sause, sondern mit zahlreichen informativen, überraschenden und witzigen Aktionen, Ausstellungen und Konzerten. Willkommene Auflockerungen im Schulalltag.

Von Prorektor Hans-Jürg Suter und der Gruppe Leitsätze

Patrick Bühlmann

Fassen Sie Ihre Kantizeit in einem Satz zusammen.

Die Zeit an der Alten Kanti hat mich massgebend geprägt, vorab wegen der vielen neugewonnenen, meist bis heute bestehenden Freundschaften, dann aber auch wegen der grossen Fülle an neuem, von kompetenten Fachlehrpersonen vermitteltem Wissen, und schliesslich auch einfach aufgrund der einzigartigen Stimmung auf dem Campus der Alten Kanti.

Begäischterig 

Won i 1968 e Kanti cho be, hämmer e Chorleiter gha, wo aues gäh het, zom öis metriisse. Friitig för Friitig esch är pflotschnass gsi noch de Prob, ond är esch so aagfrässe gsi vo siner Begäischterig för e Gsang, dass är öis öppe ganz öbu aagfluechet het. Aber för dä wäre mer dor s Füür gange.

Von Ernst Strebel

Verschnaufpause im Schulalltag 

Jeden Freitagmittag von 12.30 Uhr bis 13.30 Uhr findet an der Alten Kanti das Freifach «Relax! Strategien für weniger Stress und mehr Selbstvertrauen» statt. Diese eine Stunde inmitten des hektischen und prall gefüllten Schulalltags bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern unter der Leitung von Erica Fankhauser eine praxisorientierte Möglichkeit herunterzufahren, den Kopf auszuschalten und in das eigene Innenleben einzutauchen. Ausserdem sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen, sich selbst zu reflektieren und ihre Bedürfnisse und Gefühle offen zu kommunizieren. sageundschreibe war bei einer Lektion dabei.

Von Ella Karg und Leonie Kihm , G21K

Der Stundenplan: Mythos und Wahrheit 

Wie lebt es sich als meistgehasster Mann an der Alten Kanti? Ob du das werden wolltest, hatte dich ja 2002 eine besorgte Kollegin gefragt.

Nein, das wollte ich nicht; aber Stundenplaner werden, schon. Ich meine, ich bin letzteres geworden, ohne ersteres zu sein. Falls ich mich täusche: Richtigstellungen bitte an hans-juerg.suter@ag.ch

Von Hans-Jürg Suter, Englischlehrer und Stundenplaner

Stress und Ernährung  

Stress ist für viele ein ständiger Begleiter im Alltag – sei es wegen beruflicher Herausforderungen, privater Verpflichtungen oder Prüfungen in der Schule. Welche Rolle spielt die Lebensmittelauswahl in solchen Zeiten? Wie beeinflusst Stress unsere Ernährung? Sage&schreibe hat bei der ernährungspsychologischen Beraterin Irene Held nachgefragt.

Von Erza Gashi und Nathalie Tanner, G21K

Stress und Leistungssport 

Stress ist im Leben von Leistungssportlerinnen und Leistungssportlern unvermeidlich. Auch in der anspruchsvollen Disziplin des Schiesssports, bei dem Sekundenbruchteile über das Ergebnis entscheiden, ist Stress omnipräsent. Gerade in entscheidenden Momenten erleben Athletinnen und Athleten in solchen Momenten eine extreme Belastung. Auch Chiara Leone, die Olympiasiegerin von 2024 in der Königsdisziplin Dreistellung Gewehr 50m, kämpft mit solchen Herausforderungen. Sie erzählt uns in einem Videocall von ihren Erfahrungen und wie sie mit Stress umgeht.

Von Nathalie Tanner und Jessica Pinto Guerreiro, G21K

Social Media Detox 

Die Anti-Stress-Therapie im Selbstversuch: Zwei Redaktorinnen von sage&schreibe haben sich eine zweiwöchige Pause von jeglichen Sozialen Medien auferlegt. Ziel des Experiments: unnötigen Stress durch Medienkonsum vermeiden und den Alltag so stressfrei wie möglich bewältigen. Inwiefern das gelungen ist, haben die beiden in Erfahrungsberichten festgehalten.

Von Vivien Arnold und Luisa Dambach, G21K

Wir sind wütend

Wir sind wütend, weil wir diese Zeilen schreiben müssen.

Wir sind wütend, weil wir tagtäglich für uns einstehen müssen, einzig aufgrund unseres Geschlechtes. Wir sind wütend, weil wir immer zu sein haben, wie andere uns sehen wollen. Überkreuz deine Beine, du sitzt zu maskulin da. Schmink dich doch, man sieht ja deine Augenringe. Trag doch einen BH, deine Nippel muss nicht die ganze Welt sehen.

Von Carla-Julie Brandenberger und Zoé Christen, G23B

Weg mit den Schubladen! 

Wenn wir unser Haus verlassen, frische Luft schnappen, sehen wir eine überwältigend vielfältige Welt, voller faszinierender Dinge, voller unterschiedlicher Menschen. Wir sind so verschieden – gross, klein, breit, dünn, diese Sprache sprechend, jene Sprache sprechend. Diese Vielfalt ist nichts Ungewöhnliches. So ist die Natur. Nur scheint es, dass wir das nicht begreifen können.

Von Jakub Kwiatkowski, G22D

Uma viagem pela alma de Portugal 

Ich setze mich ins Auto und fahre los. Durchs Fenster sehe ich die grünen Blätter der Eukalyptusbäume, wie sie in der prallen Sonne glitzern. Es gibt unendlich viele von ihnen, vor allem an den Hängen der nördlichen Berge. Die Strassen nehmen kein Ende, Kurve um Kurve enthüllen sie neue majestätische Landschaften, und die frische, feuchte Luft steigt mir in die Nase.

Von Jessica Pinto Guerreiro, G21K

Stress auf den Teller

Stress auf dem Teller

Wer kennt es nicht: Der Tag war chaotisch, die Schule oder die Arbeit anstrengend, die To-do-Liste gleicht einem Roman. Und was tun wir? Wir suchen Trost. Nicht bei Freunden, nicht in einem inspirierenden Podcast, sondern in der Küche, genauer gesagt dort, wo die Snacks gelagert werden.

Von Erza Gashi, G21K

Die vielen Gesichter von Stress 

Stress ist ein Alltagsphänomen, das meist als etwas Negatives empfunden wird. Allerdings ist Stress ein normaler und unvermeidbarer Teil unseres Lebens – und erstaunlicherweise durchaus notwendig für unser Wohlbefinden. Dies behauptet PD Dr. med. Joram Ronel, Leiter des Departements für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Klinik Barmelweid. Wir haben ihn zum Gespräch getroffen.

Von Jessica Berger, Erza Gashi und Jessica Pinto Guerreiro, G21K

Dichtestress am Hotspot 

Das Phänomen ist nicht neu, immer häufiger aber sind auch Orte in der Schweiz davon betroffen: Social-Media-Influencer posten Bilder von wunderbaren Naturlandschaften – worauf diese von Tourist/-innen-Strömen buchstäblich überflutet werden. Nicht selten bringen solche Hypes und der damit verbundene «Overtourism» für die Gemeinden mehr Probleme als Vorteile mit sich. Wir haben nachgefragt bei Gabriela Blatter, Gemeindeschreiberin von Iseltwald.

Von Luisa Dambach und Alessia Hostettler, G21K

«Die Hilfe, die ich brauche» 

Das Chagall-Förderprogramm ist diesen Sommer im Raum Aarau ins zweite Jahr gestartet. Es unterstützt Jugendliche mit Migrationshintergrund oder aus finanziell bescheidenen Verhältnissen bei einem Übertritt in eine anspruchsvolle weiterführende Schul- oder Berufslaufbahn nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit.

Von Marianne Deppeler, Prorektorin und Co-Projektleiterin Chagall

Ab ins Gehirn 

Sämtliche Studien, die sich in jüngster Zeit mit dem Phänomen Stress beschäftigt haben, kommen zum Schluss, dass immer mehr Menschen darunter leiden und Stress in seinen vielfältigen Ausprägungen ein wachsendes gesellschaftliches Problem darstellt. Was aber geschieht eigentlich mit uns, wenn wir gestresst sind? Wir haben nachgefragt bei Prof. Dr. med. Krassen Nedeltchev, Chefarzt für Neurologie am Kantonsspital Aarau.

Von Alexandra Ellena und Mila Schwyter, G21K

Alleinerziehend, aber nicht allein 

Alltagsstress verbinden wir oftmals mit Faktoren, die sich ausserhalb unseres Familienlebens abspielen. Das fällt uns leicht, und es rechtfertigt unser tägliches Gestresstsein. Was wir gern verschweigen, weil es ein gesellschaftliches Tabu ist: Stress kann sehr wohl unmittelbar aus der familiären Situation erwachsen. Und noch immer sind die Leidtragenden zu oft die Mütter.

Von Ella Karg und Leonie Kihm, G21K