Alle Artikel in: Druck

Peng!

Von Mia Marfurt, G23B Druck erzeugt Widerstand und Druck erzeugt Risse. Und manchmal erzeugt Druck etwas Wunderbares: einen Knall, eine Wolke aus Dampf – und das weichste, luftigste Ding, das die Küche zu bieten hat: Popcorn. Und das aus einer Handvoll unscheinbarer Maiskörner. Popcorn ist im Grunde das Resultat einer kleinen Explosion. Denn im Inneren eines jeden Maiskorns steckt ein winziger Tropfen Wasser, eingeschlossen von einer harten Schale. Erhitzt man das Korn, verwandelt sich das Wasser in Dampf. Dadurch steigt der Druck im Inneren, bis er fast viermal so gross ist wie der eines Autoreifens. Wenn die Schale das nicht mehr aushält, macht es peng. Was eben noch ein hartes, gelbes, unbewegliches Korn war, stülpt sich nach aussen und wird zu etwas Weissem, Zartem. Popcorn. Das Verrückte daran: Man muss die leckeren Dinger gar nicht sehen, um von ihrer Produktion zu wissen. Jedenfalls nicht an der Alten Kanti. Der Geruch reicht. Denn irgendwo in einem Gebäude, irgendwo hinter einer geschlossenen Tür läuft immer eine Mikrowelle. Und plötzlich riecht der ganze Gang nach Popcorn. Gleiches passiert …

Druckpunkt für Druckpunkt

Stress, Leistungsdruck, Verspannungen – das gehört für viele längst zum Alltag. Im Stu-dio für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) in Aarau legt man den Finger auf die Problempunkte, buchstäblich: Akupressur ist Teil eines komplexen Behandlungssystems traditioneller chinesischer Medizin. Wir wollten wissen, wie Akupressur funktioniert und was der Druck auf die «wunden Punkte» bewirkt.
Von Denny Hofmann und Mirco Manco, G23B

‹Ihr seid stark!›

Leistungsdruck und Schulstress gehören seit geraumer Zeit zu den grössten psychischen Belastungen der Schweizer Jugend. Und die Jugendstudie von Pro Juventute zeigt: Der Druck nimmt weiter zu. Sind heutige Jugendliche also weniger resilient gegenüber Druck als frühere Generationen? Oder hat sich die gesellschaftliche Realität stark verändert?

Von Adriana Vieira Machado und Phoebe Grütter, G23B

Doppelter Druck

Druck gehört für ihn zum Alltag. Nicht der Druck von Terminen oder Deadlines, sondern jener, der mit jedem Meter unter der Wasseroberfläche zunimmt. Und doch ist der Wasserdruck nicht die grösste Herausforderung für den 54-jährigen Spit-zen-Freitaucher Peter Colat.

Von Carla-Julie Brandenberger und Sara Lea Küng, G23B

‹Das Wetter ist keine exakte Wissenschaft›

Sonne im Hochdruckgebiet – Regen im Tiefdruckgebiet. Drucklagen bestimmen unser Wetter. Aber wie kommt das genau zustande, und wie werden Wettervorhersagen ge-macht? – Wir sind mit Simon Eschle, einem der Meteorologen von Schweizer Radio und Fernsehen SRF auf das wohl berühmteste Dach der Schweiz gestiegen und haben nach-gefragt.

Von Lynn Chakaï, Yumiko Huguenin-Dumittan und Alyssa Seiler, G23B

Das Kreuz mit dem digitalen Fussabdruck

Von Seraina Graber und Yumiko Huguenin-Dumittan, G23B Die Digitalisierung macht unseren Alltag einfacher – und gleichzeitig durchschaubarer. Jede Suchanfrage, jede App und jeder Onlinekauf hinterlässt Spuren und vergrössert unseren digitalen Fussabdruck. Genau hier setzt die Arbeit des Datenschutzes an: Er soll sicherstellen, dass die Daten der Bevölkerung nicht in falsche Hände geraten. Im Interview erläutert Dr. Dominika Blonski, Datenschutzbeauftragte des Kantons Zürich, weshalb Datenschutz heute weit mehr ist als ein technisches Thema. 1. Was genau sind die Aufgaben einer Datenschutzbeauftragten? Die Aufgaben der Datenschutzbeauftragten sind im kantonalen Gesetz über die Information und den Datenschutz (IDG) gesetzlich verankert: – Beratung und Unterstützung: Die Datenschutzbeauftragte unterstützt und berät die öffentlichen Organe in Fragen des Datenschutzes. Dazu gehört auch, dass die Datenschutzbeauftragte neue Datenbearbeitungen, die für die Grundrechte der betroffenen Personen in der Bevölkerung ein besonderes Risiko mit sich bringen, beurteilt und die öffentlichen Organe bei der Einführung unterstützt. – Beratung von Privatpersonen: Die Datenschutzbeauftragte berät Privatpersonen über ihre Rechte und zeigt ihnen auf, wie sie ihre Ansprüche gegenüber öffentlichen Organen im Kanton Zürich geltend machen können. – …

Bibliotheken unter Druck

Wer erinnert sich nicht an die Lesestunden mit Anne Frank in der Prinsengracht 263. Wer war nicht überzeugt, die Bildungsstätte Hogwarts habe die eigenen magischen Fähigkeiten verbessert. Zwei Bücher, viele (Jugend-)Erinnerungen. Aber nicht für alle. Denn beide Titel stehen auf der Liste der «Banned Books», die Schulbibliotheken in gewissen Staaten Nordamerikas vorschreibt, wie der Medienbestand auszusehen hat. Doch nicht nur dort, auch andernorts gilt es, (junge) Menschen vor angeblich verstörenden Inhalten zu bewahren. Die Liste umfasst mittlerweile rund 25’000 Titel. Im Blick sind insbesondere Themen wie Queerness, Geschlechtergerechtigkeit oder Sexualität.

Von Caroline Süess, stellvertretende Leiterin Medienzentrum

Druck, gedruckt

Der Anfang einer Illustration ist meist unspektakulär: Graphit auf Papier. Ein erster Druck der Bleistiftspitze auf eine weisse Fläche. Ein erster Eindruck. Vielleicht sogar: eine Vision.
Danach beginnt das Sandwich.

Notizen aus dem Leben einer Illustratorin

Von Anna Deér, Lehrerin für Bildnerisches Gestalten und Illustratorin