Von Alyssa Seiler, G23B
In der kalten Jahreszeit verlagert sich unser Lebensmittelpunkt nach drinnen, in die geheizten Wohnzimmer. Dort, wo es kuschlig warm ist und man das eisige Wintertreiben ungestört durch die Fenster beobachten kann. Die duftende Tasse Tee darf dann aber keinesfalls fehlen. Oder doch lieber eine heisse Schokolade? Hauptsache warm. So, dass nicht nur die Hände wieder eine einigermassen moderate Temperatur annehmen, sondern sich auch das Körperinnere mit jedem Schluck wieder aufwärmen kann. Denn wenn sich im Körper dieses wohlige Gefühl der Wärme breit macht, verspüren wir einen gewissen Seelenfrieden. Die Gedanken kreisen langsamer, der Atem wird tiefer, und die Welt draussen verliert für einen Moment ihre frostige Kälte. Die Wärme umarmt uns von innen und lässt uns die Sorgen vergessen.
Nichts geht über die flüssigen Wärmequellen im Winter. Seien es Glühweine, die in fröhlicher Gesellschaft um die Weihnachtszeit getrunken werden, Punsch, der an verschneiten Tagen aus Thermoskannen dampft, oder die Vielzahl an Suppen, die den Winter über geschlürft werden. Wo man auch hinschaut, sieht man sie, die Tassen, Gläser oder Suppenteller, und immer sind sie gefüllt mit wärmenden, flüssigen Inhalten. Und die Nase riecht die duftenden Kräuter und Gewürze, wie sie die Umgebung mit ihren Aromen bereichern.
Diese Jahreszeit, die wir immer als kalt und kahl bezeichnen, kann sich also auch anders zeigen. Denn der Winter hat auch eine warme Seite.
Deshalb: Gönnt euch in einem ruhigen Moment eine Tasse von eurem Lieblingswintergetränk oder eine deftige Suppe, macht es euch gemütlich und lasst die Wärme herein.
