Alle Artikel in: Kolumne

Erdbeeren mit Niveau

Von Fiorenza Larcher, G20F Also ich kann es jeweils kaum erwarten, die ersten Erdbeeren vom Feld zu pflücken. Die kalten Monate kommen mir ewig vor. Aber jeden Sommer werde ich wieder belohnt: diese vollreifen, süssen, heimischen Erdbeeren – göttlich. Wieso nur gibt es Leute, die im Winter und Frühjahr so teure, geschmacklose Hartgummi-Erdbeeren kaufen? Es ist nicht zu verstehen. Erst recht nicht, wenn man bedenkt, dass im sehr trockenen südlichen Spanien, von wo die meisten Hors-Saison-Erdbeeren in den Schweizer Läden stammen, die für die Früchte-Produktion nötigen Wasserressourcen weitestgehend fehlen. Das führt dazu, dass wegen staatlich verordneter Einschränkungen auch illegal Wasser gezapft und Landwirtschaft betrieben wird. Als Schweizer Verkäufer kann man also nie so genau wissen, ob man nun illegal oder legal produzierte Erdbeeren verkauft. Den Winter-Erdbeer-Konsumentinnen ist das einerlei. Sie übersehen die klein gedruckten Ländernamen gerne – oder schauen gar nicht erst hin. Hauptsache: Erdbeeren, anytime. Ihnen rate ich: Kaufen Sie jetzt Erdbeeren, saisonal und regional, im Supermarkt oder beim Erdbeerbauern – und geniessen Sie! Wenn Sie sich dann in den kalten Monaten bewusst an …

Einst ein No-Go – heute ein Must

Von Daut Limani und Olivier Schade, G19A Wer heutzutage stylische Sneaker anzieht, trägt dazu meistens weisse Socken, vorausgesetzt, auch der Schuh enthält ein kleines bisschen Weiss. Besonders beliebt sind die weissen Sportsocken von Nike; die werden wie Tennissocken getragen, also bis unter den Wadenmuskel hochgezogen. Die Nike-Socken wurden in den letzten Jahren immer mehr zur Standardsocke von Streetwear-Interessierten. Während weisse Socken unter jungen Leuten längst akzeptiert und sogar trendy sind, gelten sie unter älteren Menschen immer noch als absolutes No-Go und werden als übles Aargauer Klischee abgestempelt. Zu Unrecht! In Wahrheit waren die Aargauer ihrer Zeit einfach voraus, als echte Trendsetter. Es ist also völlig okay, weisse Socken zu tragen, auch zu komplett weissen Sneakern – aus dem ebenso simplen wie einleuchtenden Grund, dass weisse Socken mit jeder anderen Farbe kombiniert werden können und dabei einfach immer schick aussehen. Klar, kein Mensch kommt auf die Idee, zum Beispiel knallgrüne Socken mit roten Schuhen zu kombinieren, das sieht grauenhaft aus. Doch farbige Schuhe und weisse Socken – das passt. Deshalb, liebe Aargauerinnen und Aargauer: Holt die …

Studentenfutter

Die Seite für Ratsuchende, Ideenlose, Sparfüchse und Neugierige. Hier gibt es zwar kein Trockenobst mit Nüssen, aber immerhin eine genussvolle, leichtverdauliche Mischung aus allerlei Wissenswertem rund um die Alte Kanti. Von Regina Knüsel, G19A Alte Kanti Unexplored Orte, von denen man (vielleicht) noch nichts weiss Auf dem Dachboden des Einsteinhauses befindet sich ein kleiner L-förmiger Raum, der den Namen «Albertas Ruheraum» trägt. Der Zusammenhang zu «Albertas Lounge» auf dem Dach des Aquariums liegt auf der Hand. Der L-Raum dient als Ruheraum für Lehrpersonen, wohl damit sie sich in Zwischenstunden von den anstrengenden Schülerinnen und Schülern erholen können. Tritt man durch die Tür, kommt man in einen engen, lichtdurchfluteten Raum. Es gibt drei Betten, die jeweils hinter einer dünnen Holzwand stehen und von einem Vorhang verdeckt werden. Die Betten sind mit weissen Laken bezogen, und es hat sogar Kissen. So richtig einladend wirken die Betten allerdings nicht, da sie nicht ordentlich gemacht sind und das Laken nicht besonders frisch aussieht. Auf dem Infozettel an der Tür steht zwar die Aufforderung, eine eigene Unterlage mitzubringen; ob dies …

Schund

Von Reinhold Bruder* «Schund!», het de Tüütschleerer krääit, mit der äinte Hand es John-Kling-Heftli gschwänkt und mit der anderen em Fränzu äis putzt. «Wi mängisch mues is no sääge? Dir sind Bezirksschüeler. Und Bezirksschüeler lääsen Aaspruchsvous. I der Schueubibliothek gits gueti Jugetbüecher, Saage und Sachbüecher. Settige Mischt wott i i mim Zimmer nie me gsee.» Er het s Heftli no äinisch i d Luft ghaa und denn verrisse. De Fränzu het e rooti Baggen überchoo und de zum Ürsu überegscheechet und gmützeret. Beed händ i de Mappe no mee Fueter ghaa; der äint Jim Strong, der ander Micky Maus. Am Schluss vo der Stund – aui händs gsee – isch de Leerer zum Roland ggange und het em e Band griechischi Saage änegstreckt. Wider äinisch het de Grosvatter Roland zäme mit siner Fräu Rosa e Psuech bi de Grooschind gmacht, bim zääjeerige Georg und bim achtjeerige Gregor, der äint e groosse Lääser, der ander het no nie freiwiuig es Buech i d Hand gnoo. Im Gepäck händ d Groseutere zwöi Büecher ghaa. Daas Moou nüüt …

Mehr Empathie!

Von Piotr Kwiatkowski, G19E Wenn ich auf die Welt schaue, bedauere ich sehr, wie viele Gräuel zu sehen sind. Damit soll nicht nur das abstrakte Boshafte aus Zeitungen und auf Bildschirmen gemeint sein, sondern auch der Schrecken des Alltags. Ich finde es frustrierend, wie wir Menschen miteinander umgehen, erst recht, wenn man bedenkt, wie fortgeschritten unsere Spezies doch eigentlich ist. Trotz massiver technologischer Innovationen von mikroskopisch kleinen Prozessoren bis zu Raketen hat sich der Umgang von uns Menschen über die Jahrhunderte nur wenig verändert; es scheint, als müsse die gesellschaftliche Umgestaltung warten – wie der Einwechselspieler auf der Bank. Unabhängig davon, ob man in einem Holzboot aus dem 13. Jahrhundert dahintreibt oder in einer Boeing den Himmel erkundet, noch immer wird diskriminiert, verspottet und verletzt. Ich halte es für eine absolute soziale Notwendigkeit, dass sich hier etwas verändert. Deshalb benütze ich hier die Gelegenheit, an alle zu appellieren – für mehr Akzeptanz, Respekt und Liebe, sodass das menschliche Empathievermögen sich nicht nur in Büchern, sondern auch in unserem Alltag bestätigen lässt. Schaffen wir es, dieses …

Ichigo ichie (Japanisch)

Von Kokone Shigemitsu* 「一期一会」これは日本に古くから伝わることわざである。意味を簡単に説明すれば、世の中は一生に一度限りの出会いで溢れているということだ。これからあなたが出会う人、今まで出会った人。彼らとはもう2度と会うことがないかもしれない。だから、どんな出会いも大切にしなさい、という教えである。 [Bild: rietberg.ch] この言葉は茶道を通して伝えられた。あなたの今、目の前にある貴重な茶碗を見るのは最後になるかもしれない。同席している他のお客さんと出会うことはもうないかもしれない。現代のわたしたちからすれば大袈裟に聞こえるかもしれないが「どんな長い人生を生きても、同じ日は一度たりともない」ということをこの言葉からひしひしと感じる。 私がこの言葉に自分なりの意味を持たせるとすれば、「出会いと別れは簡単にやってきてしまうのだから、それらを見逃さないように」となるだろうか。さよならを突然言わなければならないことなんて、とても稀だけど、私には忘れられない別れがある。あれは2020年の春だった。世界的なパンデミックにより、私のスイスでの留学生活が急に終わりを告げた。クラスメイトや先生方に、直接お礼もお別れの言葉も言えないまま、私はスイスという国を後にすることになった。もうあれから2年が経った。今でも時々、スイスにいた日々を思い出すことがある。出会った人々や景色を懐かしむこともある。今振り返ってみると、私にとっての留学は「人生でまたとないほど貴重な経験」だったし、本当に大きな意義のあるものだった。 21世紀になった今日でも、出会いも別れも知らない間に訪れることはある。簡単に連絡が取れる時代だけど、だからこそ再会できることはとても特別だ。「周りの人を大切にするということ」古くから伝わる「一期一会」という言葉がそれを忘れるな、といつも私に語りかけている。 * Kokone Shigemitsu war 2020 Austauschschülerin in der damaligen Abteilung G1A. Sie lebt und studiert heute in Tokio.

Ichigo ichie (Deutsch)

Von Kokone Shigemitsu* Ichigo Ichie. Diesen Spruch gibt es in Japan schon lange. Wörtlich übersetzt bedeutet es, dass man eine bestimmte Person beziehungsweise einen bestimmten Gegenstand nur einmal in seinem ganzen Leben trifft. [Bild: rietberg.ch] Das Sprichwort ging aus den Teezeremonien hervor. Es könnte das erste und auch das letzte Mal sein, dass man die Teeschale sieht, die vor einem steht, vielleicht wird man nie wieder Gäste einladen und die Zeit mit ihnen teilen. Es mag zu ernst und extrem klingen, im 21. Jahrhundert so zu denken, aber dieser Satz lehrt uns, jeden Moment so zu leben, als gäbe es keine zweite Chance. Ich persönlich interpretiere diesen Satz so: Hallo und auf Wiedersehen können sehr leicht kommen und gehen, also versuchen Sie, einander nicht zu verpassen. Plötzliche Trennungen passieren sehr selten, aber es gibt da einen Moment, an den ich mich immer erinnern werde. Es war das Frühjahr 2020, als mein Austauschjahr wegen der globalen Pandemie plötzlich zu Ende ging. Ohne mich persönlich von meinen Mitschülern und Lehrerinnen verabschieden und mich bei ihnen bedanken zu …

Studentenfutter

Die Seite für Ratsuchende, Ideenlose, Sparfüchse und Neugierige. Hier gibt es zwar kein Trockenobst mit Nüssen, aber immerhin eine genussvolle, leichtverdauliche Mischung aus allerlei Wissenswertem rund um die Alte Kanti.  Von Regina Knüsel und Alessandro Landolfo, G19A Life Hacks Wissenswertes rund um das Leben an der Alten Kanti Bekannt ist, dass man in der Mensa seine leeren körperlichen Energiespeicher nach einem stressigen Tag durch das Mampfen von Cookies & Co. auffüllen kann. Ein Stockwerk über der Cookie-Station, im Medienzentrum, gibt es allerdings auch eine Ladestation für unseren geliebten Begleiter, das Handy. Wer kennt es nicht? Der Akku ist leer, dabei braucht man seinen treuen Begleiter doch unbedingt noch. Sei es, um auf dem Nachhauseweg Musik zu hören, um in der Pause die neusten Instaposts zu checken oder um noch kurz ein Simpleclub-Video vor der Prüfung reinzuziehen. Was also tun, wenn der Akku kurz vor dem Ende steht? Wir haben die Lösung für euch. Nachdem ihr in der Mensa eure eigenen Batterien aufgefüllt habt, geht ihr beschwingt die Treppe rauf direkt ins Medienzentrum. Dort gibt es …

Hypebeasts – einfach lächerlich!

Von Daut Limani und Olivier Schade, G19A Vor allem bei jungen Leuten, die nicht wissen, was sie mit dem Geld der Eltern oder dem Lehrlingslohn anfangen sollen, ist oft zu beobachten, dass sie sich teure Markenkleider anschaffen. Dies gibt dem Ego einen Boost, und ausserdem ist man bei seinen Freunden besser angesehen, wenn man die neusten und teuersten Markenkleider trägt. Das glauben sie wenigstens. Denn es ist natürlich ein grosser Quatsch! Und zudem ökonomisch höchst fragwürdig. Durch starke Limitation der Stückzahl wird der Preis nämlich künstlich hochgetrieben. Da spielt es dann keine Rolle, ob die Kleider gut aussehen oder nicht. Für die sogenannten Hypebeasts, die auf diese Masche hereinfallen, zählt einzig, dass sie etwas aus der neusten Kollektion der angesagten Marken besitzen. Es geht also nicht um eine Frage des Styles, sondern einfach darum zu zeigen, dass man viel Geld ausgeben kann für wenig Mode. Reine Protzerei. Die erworbenen Kleider werden zudem oft wild durcheinander kombiniert – und teilweise wird das Preisschild mit dem Markenlabel bewusst nicht entfernt. Nichts gegen das Tragen von Markenkleidern, aber …

Der Konsumzyklus

Von Lena Tschannen, G20F Bald ist es wieder so weit. Diese grelle, blendende Zeit im Jahr, wo die Geschäfte bereits Anfang November ihr gesamtes Weihnachtssortiment herausholen und die perfekten Geschenke im Schaufenster stolz positionieren. In dieser Zeit ist dem Weihnachtswahn nicht zu entkommen. Wohin man auch geht, die grellen Weihnachtsgirlanden, Samichläuse und Engel werden folgen. Weihnachten, das Fest des Gebens und Nehmens. Was war noch mal der Ursprung dieses Festes? Ah, ein Geburtstag! Da ist es nur logisch, dass man sich beschenkt – stellvertretend für das Geburtstagskind, das leider längst verstorben ist. Wer war das noch mal? Weiss das noch jemand? Zweifellos ist der Ursprung von Weihnachten in der heutigen Konsumgesellschaft längst untergegangen. Jedes Jahr wird er aufs Neue begraben unter einem Haufen Weihnachtsguetzli und Geschenke. Das Fest der Liebe. Eine Sünde! Da hilft auch nicht der Besuch des Weihnachtsgottesdienstes, mit dem ohnehin nur für eine Stunde die innere Leere gefüllt wird. Aber bald ist ja Ostern. Dann kann wieder sorgenfrei die Schokolade weggegessen werden. Hauptsache, ein weiteres Datum im Konsumkalender unserer Gesellschaft.

Հայաստան – Պատերազը և անտարբեր աշխարհը

Հայաստանն իմ հայրենիքն է։ Այն աշխարհի ամենահին երկրներից է, որի պատմություը սկսվում է դեռևս մեր թվյարկությունից առաջ երրորդ հազարամյակից։ Ներկայիս Հայաստանը կազմում է պատմական Հայաստանի միայն շատ փոքր մասը, մոտ 29,7 km2։ Մյուս պետությունների նման Հայաստանն էլ պատմության ընթացքում ունեցել է տարբեր պատերազմներ, հաղթանակներ, պարտություններ։ Մեր պատմության ամենատխուր էջը թերևես հայոց ցեղասպանությունն է, որը կազմակերպվեց 20-րդ դարի սկզբին թուրքական իշխանության կողմից և որի ժամանակ կոտորվեցին ավելի քան 1,5մլն հայեր։

Die süsse Verführung der Ablenkung

Aqua. 14:50 Uhr. Weder Motivation noch Aufmerksamkeit sind unter den vielen Schülern, die zur nächsten Lektion schlurfen, zu erkennen. Erschöpft von den vielen Unterrichtsstunden, wünschen sie sich nichts lieber, als nach Hause zu gehen. Aus der Ferne vernehmen einige von ihnen jedoch ein leises: «Pop, plop, pop,…». Gedanklich immer noch nicht ganz anwesend, suchen sie nach dem Ursprung des Geräusches. Doch plötzlich fängt die Nase einen Duft ein. Popcorn! Endlich aus der Trance herausgeholt, wird eruiert, woher dieser Geruch kommt und wer ihn erzeugt. Ist es jemand, den man kennt? Wenn ja, wie stellt man es an, dass man etwas vom Popcorn abbekommt? Aber nein, man kennt die Person natürlich nicht und muss so oder so in die nächste Stunde. Doch der Geruch des Popcorns lässt einen nicht los. Das ganze Gebäude ist davon erfüllt. Auch wenn man schon im Klassenzimmer sitzt, riecht man ihn noch und hört das Poppen der Körner. In den letzten Minuten vor Unterrichtsbeginn kann man an nichts anderes mehr denken. Dann ertönt die Schulglocke. Die Lehrperson beginnt zu sprechen, doch …

Die fahrende Sardinenbüchse

«Weg von der Tür!», ruft der Busfahrer missmutig durch die Sprechanlage. «Ich kann nicht losfahren, solange ihr da nicht weggeht!» Unter den Fahrgästen macht sich genervtes Murmeln breit, während drei Schüler verzweifelt versuchen, einen grösseren Abstand zwischen sich und die Tür zu bringen. Nach einigen Sekunden, in denen gedrückt, geschoben und gezwängt wird, ertönt endlich der Motor. Alle Passagiere atmen erleichtert auf. Doch dann senkt sich der Bus auf der Einstiegsseite erneut ab. Ein keuchender Schüler, der offensichtlich direkt vom Sportunterricht kommt, drückt hektisch auf den Knopf, in der Hoffnung, dass sich die Tür erneut öffnet. Und siehe da, der Busfahrer ist gnädig und erweitert die Schar der leidenden Fahrgäste um eine Person.

China – 1 Land, 4 Regionen, 4 Küchen

China ist ein Land mit langer Geschichte und Tradition, wenn es ums Essen und um Essgewohnheiten geht. Es gibt viele verschiedene Regeln und Bräuche, wie anständig gegessen wird. Grundsätzlich wird das Essen nicht jedem Einzelnen auf einem eigenen Teller serviert, sondern alles wird auf den Tisch gelegt, sodass jeder das essen kann, was er will.

Ελλάδα

Η Ελλάδα είναι χώρα της νοτιοανατολικής Ευρώπης. Συνορεύει βορειοδυτικά με την Αλβανία, αποτελείται από την ήπειρο και την Πελοπόννησο και έχει πάνω από 3000 νησιά. Η χώρα βρέχεται από το Λιβυκό Πέλαγος στον Νότο και το Ιονικό Πέλαγος στη Δύση. Η Ελλάδα έχει Έκταση 131’957 τετραγωνικά χιλιόμετρα και είναι τρείς φορές μεγαλύτερη απο τήν Ελβετία. Η χώρα έχει περίπου 11,2 χιλιάδες πληθυσμό. Λόγο των πολλών νησιών η Ελλάδα έχει μια ακτογραμμή από 13’000 χιλιόμετρα. Αν και υπάρχουν πολλά νησιά και μεγάλη επιφάνεια θάλασσας, η Ελλάδα έχει επίσης 80 της εκατό βουνά.

Zwischenstunde

Ding – ein paar letzte Plopps ertönen aus der Mikrowelle, dann ist es ruhig. Ich nehme die Tüte vorsichtig in die Hand und trage sie zu unserem Tisch. Ein buttriger Duft steigt daraus auf, der Duft einer Zwischenstunde. Alle haben ihre Schulsachen ausgepackt, Stifte liegen achtlos verstreut auf dem Tisch. Wirklich am Arbeiten ist jedoch niemand. Dazu fehlt die Motivation.

#3 Poesie

In unregelmässigen Abständen hält der passionierte Filmer und Fotograf Tobias Gamp (G4L) seinen Blick auf die Welt in einem ganz persönlichen Video fest. Mal frech, mal schräg, mal nachdenklich, mal knallig – immer aber zusammen mit Alexander Levnajic (G3B). Nur zusammen sind sie «Ganz Gamp.» 

Griechenland

Das im Südosten von Europa liegende Griechenland grenzt an das südliche Ende des Balkans und besteht aus der bekannten Halbinsel Peloponnes sowie mehr als 3000 Inseln. Eingegrenzt wird das griechische Festland vom im Süden liegenden Libyschen Meer und dem Ionischen Meer im Westen. Griechenland erstreckt sich über eine Fläche von 131 957 km² und ist somit fast dreimal grösser als die Schweiz. Es leben 11,2 Millionen Einwohner auf dem Festland und den umliegenden Inseln. Wegen seiner vielen Inseln besitzt das Land eine Küstenlinie von über 13’000 km. Obwohl viele Inseln und eine grosse Wasserfläche zu Griechenland zählen, hat die Nation einen Gebirgsanteil von fast 80 Prozent.

ZIRP

Ich hetze auf den letzten Drücker ins Zimmer – geschafft. Mein Kopf braucht etwas Zeit, um sich zurechtzufinden. Also, ganz langsam: Ich sitze in einer Biologiestunde. Biologie zählt dieses Jahr für die Matur, also sollte ich mich nun zwei Stunden konzentrieren. Unser heutiges Thema: Aufnahme und Verarbeitung von Sinnesreizen. ZIRP. Meine Sinne erinnern mich gerade wieder daran, dass es vielleicht doch keine so gute Idee war, kurze Hosen anzuziehen. Vorsichtig löse ich mein Bein vom Stuhl und platziere es etwas weiter rechts; zwecklos – es fängt schon wieder an, am Stuhl festzukleben. ZIRP. Die Hitze ist unerträglich. Wieso bekommen wir bei diesen Temperaturen nicht hitzefrei?

Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr, wenn die Tür aufgeht

So ein Lift ist schon eine praktische Erfindung. Ohne Lift würden wir nicht weit kommen, vor allem nicht in die oberen Stockwerke des Aquariums beziehungsweise Paul-Karrer-Hauses. Da sind wir schon ab und zu dankbar, dass es gleich drei an der Zahl hat. Doch das gerät manchmal in Vergessenheit, wenn wir uns über die Lifte aufregen müssen, und das ist keine Seltenheit.

#02 Aufzüge

In unregelmässigen Abständen hält der passionierte Filmer und Fotograf Tobias Gamp (G3L) seinen Blick auf die Welt in einem ganz persönlichen Video fest. Mal frech, mal schräg, mal nachdenklich, mal knallig – immer aber zusammen mit Alexander Levnajic (G3L). Nur zusammen sind sie «Ganz Gamp.» 

Der kubische Retter

Endlich ertönt das befreiende Klingeln der Schulglocke. In Windeseile packe ich meine Sachen in den Rucksack und stürme aus dem Zimmer. Schon die ganze Stunde habe ich darauf gewartet, mit dem kühlen Nass meine ausgetrocknete Kehle zu benetzen. Die Treppe hinunterstolpernd, bahne ich mir einen Weg durch den dichten Strom von Schülerinnen und Schülern. Der kubische Retter steht erhaben in der Ecke, als warte er nur darauf, eine verzweifelte Schülerin aus ihrer Not zu befreien. Zittrig werfe ich mit viel Mühe meine silbrigen Taler ein.

Kolam

Was im Eingang der tamilischen Häuser täglich wie eine Blume blüht, ist das Kolam. Kolam meint Schönheit und ist eine spezielle Kunstform, die unter Zeichnungskunst eingeordnet wird. Analysten behaupten, dass es den Brauch Kolam schon gab, bevor die tamilische Buchstabenschrift entstand. Am Anfang wurden nur einfache Linien gezogen. Als man mit der Zeit den Dreh raus hatte und sich die Hand daran gewöhnte, machte man komplexere Muster mit komplexeren Formen.

Die Uhr

Telekinese, das sollte ich jetzt können. Aber egal, wie stark ich mich konzentriere, der Zeiger will sich einfach nicht schneller bewegen. Funktioniert diese Uhr denn überhaupt noch?! Ich erinnere mich an den Physikunterricht – Einstein hat dieses Phänomen schon lange beschrieben: Zeit ist relativ, und je schneller man sich bewegt, desto langsamer vergeht die Zeit.

Percy und ich

Mittag, 12.15 Uhr, für einige Schülerinnen und Schüler die Hölle auf AKSA-Erden. Acht Retter warten auf ihre Arbeit, unerreichbar ein jeder, so scheint es. Denn der Weg zur Erlösung ist weit. Gefühlte hundert Schüler versammeln sich vor der weltbewegenden Erfindung von Percy Spencer. Nun ist die richtige Taktik gefragt. Nach anfänglichem Zögern, genauem Überlegen und bedachtem Abschätzen wird eine Entscheidung gefällt, und man stellt sich hinter einer der zwei endlosen Schlangen an. Mit wachsamem Auge wird die Umgebung beobachtet. Ist ein bekanntes Gesicht unter den Kontrahenten? Ein kurzer Blick auf die Uhr, 12.26, schon bald 15 Minuten vorbei, und die Rettung noch immer weit …

VIA

Was für ein Samstagmorgen. Wieso habe ich eigentlich Rückenschmerzen? Ah ja, das Argovia-Bänkli vor dem Einstein-Gebäude ist wohl kaum als Schlafplatz gedacht. Dem Geruch meines T-Shirts nach zu schliessen, musste ich gestern Abend nicht erbrechen. Oh, doch … mein Sportbeutel …

Sozial 2.0

Das Verhältnis von Schülern und Lehrpersonen ist wohl in den seltensten Fällen einfach. Doch Besuchern an der AKSA bietet sich seit einiger Zeit ein seltsames Schauspiel. Über den Rand der Tische bauen sich Mauern aus Mappen und Etuis auf. Der Sichtschutz-Zirkus hat nur einen Zweck, eine Störung durch die lästige Lehrperson zu verhindern, während die Schüler mit ihrem neuen besten Freund Zeit verbringen.

Besuchstage

Die sind wieder da. Die Tage, an denen Menschen über die Schwelle der AKSA treten, die dort eigentlich gar nichts verloren haben. Eltern, Geschwister, Verwandte und Freunde nutzen die Gelegenheit, ein wenig Unterrichtsluft zu schnuppern und ihren Liebsten bei der Arbeit zuzusehen. Eigentlich eine schöne Idee, wenn es da nicht ein kleines Problem gäbe:

Das Pausenbrot

Sie isst, nein, sie geniesst das Croissant. Dank der Geschmacksexplosionen, die dieses wohlduftende Gebäck mit sich bringt, laufen ihre Gehirnfunktionen sofort auf Hochtouren. Der mathematische Zwiespalt an der Tafel wird zur Routineübung. „Sie wissen schon, dass Essen im Unterricht nicht gestattet ist?“