Bibliotheken unter Druck
Wer erinnert sich nicht an die Lesestunden mit Anne Frank in der Prinsengracht 263. Wer war nicht überzeugt, die Bildungsstätte Hogwarts habe die eigenen magischen Fähigkeiten verbessert. Zwei Bücher, viele (Jugend-)Erinnerungen. Aber nicht für alle. Denn beide Titel stehen auf der Liste der «Banned Books», die Schulbibliotheken in gewissen Staaten Nordamerikas vorschreibt, wie der Medienbestand auszusehen hat. Doch nicht nur dort, auch andernorts gilt es, (junge) Menschen vor angeblich verstörenden Inhalten zu bewahren. Die Liste umfasst mittlerweile rund 25’000 Titel. Im Blick sind insbesondere Themen wie Queerness, Geschlechtergerechtigkeit oder Sexualität.
Von Caroline Süess, stellvertretende Leiterin Medienzentrum





































