Alle Artikel in: dies&das

Studentenfutter

Die Seite für Ratsuchende, Ideenlose, Sparfüchse und Neugierige. Hier gibt es zwar kein Trockenobst mit Nüssen, aber immerhin eine genussvolle, leichtverdauliche Mischung aus allerlei Wissenswertem rund um die Alte Kanti.  Von Regina Knüsel und Alessandro Landolfo, G19A Life Hacks Wissenswertes rund um das Leben an der Alten Kanti Bekannt ist, dass man in der Mensa seine leeren körperlichen Energiespeicher nach einem stressigen Tag durch das Mampfen von Cookies & Co. auffüllen kann. Ein Stockwerk über der Cookie-Station, im Medienzentrum, gibt es allerdings auch eine Ladestation für unseren geliebten Begleiter, das Handy. Wer kennt es nicht? Der Akku ist leer, dabei braucht man seinen treuen Begleiter doch unbedingt noch. Sei es, um auf dem Nachhauseweg Musik zu hören, um in der Pause die neusten Instaposts zu checken oder um noch kurz ein Simpleclub-Video vor der Prüfung reinzuziehen. Was also tun, wenn der Akku kurz vor dem Ende steht? Wir haben die Lösung für euch. Nachdem ihr in der Mensa eure eigenen Batterien aufgefüllt habt, geht ihr beschwingt die Treppe rauf direkt ins Medienzentrum. Dort gibt es …

Hypebeasts – einfach lächerlich!

Von Daut Limani und Olivier Schade, G19A Vor allem bei jungen Leuten, die nicht wissen, was sie mit dem Geld der Eltern oder dem Lehrlingslohn anfangen sollen, ist oft zu beobachten, dass sie sich teure Markenkleider anschaffen. Dies gibt dem Ego einen Boost, und ausserdem ist man bei seinen Freunden besser angesehen, wenn man die neusten und teuersten Markenkleider trägt. Das glauben sie wenigstens. Denn es ist natürlich ein grosser Quatsch! Und zudem ökonomisch höchst fragwürdig. Durch starke Limitation der Stückzahl wird der Preis nämlich künstlich hochgetrieben. Da spielt es dann keine Rolle, ob die Kleider gut aussehen oder nicht. Für die sogenannten Hypebeasts, die auf diese Masche hereinfallen, zählt einzig, dass sie etwas aus der neusten Kollektion der angesagten Marken besitzen. Es geht also nicht um eine Frage des Styles, sondern einfach darum zu zeigen, dass man viel Geld ausgeben kann für wenig Mode. Reine Protzerei. Die erworbenen Kleider werden zudem oft wild durcheinander kombiniert – und teilweise wird das Preisschild mit dem Markenlabel bewusst nicht entfernt. Nichts gegen das Tragen von Markenkleidern, aber …

Der Konsumzyklus

Von Lena Tschannen, G20F Bald ist es wieder so weit. Diese grelle, blendende Zeit im Jahr, wo die Geschäfte bereits Anfang November ihr gesamtes Weihnachtssortiment herausholen und die perfekten Geschenke im Schaufenster stolz positionieren. In dieser Zeit ist dem Weihnachtswahn nicht zu entkommen. Wohin man auch geht, die grellen Weihnachtsgirlanden, Samichläuse und Engel werden folgen. Weihnachten, das Fest des Gebens und Nehmens. Was war noch mal der Ursprung dieses Festes? Ah, ein Geburtstag! Da ist es nur logisch, dass man sich beschenkt – stellvertretend für das Geburtstagskind, das leider längst verstorben ist. Wer war das noch mal? Weiss das noch jemand? Zweifellos ist der Ursprung von Weihnachten in der heutigen Konsumgesellschaft längst untergegangen. Jedes Jahr wird er aufs Neue begraben unter einem Haufen Weihnachtsguetzli und Geschenke. Das Fest der Liebe. Eine Sünde! Da hilft auch nicht der Besuch des Weihnachtsgottesdienstes, mit dem ohnehin nur für eine Stunde die innere Leere gefüllt wird. Aber bald ist ja Ostern. Dann kann wieder sorgenfrei die Schokolade weggegessen werden. Hauptsache, ein weiteres Datum im Konsumkalender unserer Gesellschaft.

Հայաստան – Պատերազը և անտարբեր աշխարհը

Հայաստանն իմ հայրենիքն է։ Այն աշխարհի ամենահին երկրներից է, որի պատմություը սկսվում է դեռևս մեր թվյարկությունից առաջ երրորդ հազարամյակից։ Ներկայիս Հայաստանը կազմում է պատմական Հայաստանի միայն շատ փոքր մասը, մոտ 29,7 km2։ Մյուս պետությունների նման Հայաստանն էլ պատմության ընթացքում ունեցել է տարբեր պատերազմներ, հաղթանակներ, պարտություններ։ Մեր պատմության ամենատխուր էջը թերևես հայոց ցեղասպանությունն է, որը կազմակերպվեց 20-րդ դարի սկզբին թուրքական իշխանության կողմից և որի ժամանակ կոտորվեցին ավելի քան 1,5մլն հայեր։

Die süsse Verführung der Ablenkung

Aqua. 14:50 Uhr. Weder Motivation noch Aufmerksamkeit sind unter den vielen Schülern, die zur nächsten Lektion schlurfen, zu erkennen. Erschöpft von den vielen Unterrichtsstunden, wünschen sie sich nichts lieber, als nach Hause zu gehen. Aus der Ferne vernehmen einige von ihnen jedoch ein leises: «Pop, plop, pop,…». Gedanklich immer noch nicht ganz anwesend, suchen sie nach dem Ursprung des Geräusches. Doch plötzlich fängt die Nase einen Duft ein. Popcorn! Endlich aus der Trance herausgeholt, wird eruiert, woher dieser Geruch kommt und wer ihn erzeugt. Ist es jemand, den man kennt? Wenn ja, wie stellt man es an, dass man etwas vom Popcorn abbekommt? Aber nein, man kennt die Person natürlich nicht und muss so oder so in die nächste Stunde. Doch der Geruch des Popcorns lässt einen nicht los. Das ganze Gebäude ist davon erfüllt. Auch wenn man schon im Klassenzimmer sitzt, riecht man ihn noch und hört das Poppen der Körner. In den letzten Minuten vor Unterrichtsbeginn kann man an nichts anderes mehr denken. Dann ertönt die Schulglocke. Die Lehrperson beginnt zu sprechen, doch …

Die fahrende Sardinenbüchse

«Weg von der Tür!», ruft der Busfahrer missmutig durch die Sprechanlage. «Ich kann nicht losfahren, solange ihr da nicht weggeht!» Unter den Fahrgästen macht sich genervtes Murmeln breit, während drei Schüler verzweifelt versuchen, einen grösseren Abstand zwischen sich und die Tür zu bringen. Nach einigen Sekunden, in denen gedrückt, geschoben und gezwängt wird, ertönt endlich der Motor. Alle Passagiere atmen erleichtert auf. Doch dann senkt sich der Bus auf der Einstiegsseite erneut ab. Ein keuchender Schüler, der offensichtlich direkt vom Sportunterricht kommt, drückt hektisch auf den Knopf, in der Hoffnung, dass sich die Tür erneut öffnet. Und siehe da, der Busfahrer ist gnädig und erweitert die Schar der leidenden Fahrgäste um eine Person.

China – 1 Land, 4 Regionen, 4 Küchen

China ist ein Land mit langer Geschichte und Tradition, wenn es ums Essen und um Essgewohnheiten geht. Es gibt viele verschiedene Regeln und Bräuche, wie anständig gegessen wird. Grundsätzlich wird das Essen nicht jedem Einzelnen auf einem eigenen Teller serviert, sondern alles wird auf den Tisch gelegt, sodass jeder das essen kann, was er will.

Griechenland

Das im Südosten von Europa liegende Griechenland grenzt an das südliche Ende des Balkans und besteht aus der bekannten Halbinsel Peloponnes sowie mehr als 3000 Inseln. Eingegrenzt wird das griechische Festland vom im Süden liegenden Libyschen Meer und dem Ionischen Meer im Westen. Griechenland erstreckt sich über eine Fläche von 131 957 km² und ist somit fast dreimal grösser als die Schweiz. Es leben 11,2 Millionen Einwohner auf dem Festland und den umliegenden Inseln. Wegen seiner vielen Inseln besitzt das Land eine Küstenlinie von über 13’000 km. Obwohl viele Inseln und eine grosse Wasserfläche zu Griechenland zählen, hat die Nation einen Gebirgsanteil von fast 80 Prozent.

Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr, wenn die Tür aufgeht

So ein Lift ist schon eine praktische Erfindung. Ohne Lift würden wir nicht weit kommen, vor allem nicht in die oberen Stockwerke des Aquariums beziehungsweise Paul-Karrer-Hauses. Da sind wir schon ab und zu dankbar, dass es gleich drei an der Zahl hat. Doch das gerät manchmal in Vergessenheit, wenn wir uns über die Lifte aufregen müssen, und das ist keine Seltenheit.

Der kubische Retter

Endlich ertönt das befreiende Klingeln der Schulglocke. In Windeseile packe ich meine Sachen in den Rucksack und stürme aus dem Zimmer. Schon die ganze Stunde habe ich darauf gewartet, mit dem kühlen Nass meine ausgetrocknete Kehle zu benetzen. Die Treppe hinunterstolpernd, bahne ich mir einen Weg durch den dichten Strom von Schülerinnen und Schülern. Der kubische Retter steht erhaben in der Ecke, als warte er nur darauf, eine verzweifelte Schülerin aus ihrer Not zu befreien. Zittrig werfe ich mit viel Mühe meine silbrigen Taler ein.

Kolam

Was im Eingang der tamilischen Häuser täglich wie eine Blume blüht, ist das Kolam. Kolam meint Schönheit und ist eine spezielle Kunstform, die unter Zeichnungskunst eingeordnet wird. Analysten behaupten, dass es den Brauch Kolam schon gab, bevor die tamilische Buchstabenschrift entstand. Am Anfang wurden nur einfache Linien gezogen. Als man mit der Zeit den Dreh raus hatte und sich die Hand daran gewöhnte, machte man komplexere Muster mit komplexeren Formen.

1 – 68 – 60

Im November fand an der Alten Kantonsschule erstmals der zusammen mit der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften SATW konzipierte TecDay statt. 1 Tag. 68 Workshop-Module. 60 Schulklassen. Und alles drehte sich für einmal um Technik und Naturwissenschaften. Ein Stimmungsbericht.

Das andere Gefängnis

Ein Besuch auf dem Arxhof Stellen wir uns vor, wir sind im Gefängnis, doch wir sind nicht eingesperrt, der Weg nach draussen ist frei. Jederzeit könnten wir davonlaufen. Würden wir es tun? Kann so etwas überhaupt ein „Gefängnis“ sein, als Strafe für einen Gewalttäter? Und ist das sinnvoll?

Die Uhr

Telekinese, das sollte ich jetzt können. Aber egal, wie stark ich mich konzentriere, der Zeiger will sich einfach nicht schneller bewegen. Funktioniert diese Uhr denn überhaupt noch?! Ich erinnere mich an den Physikunterricht – Einstein hat dieses Phänomen schon lange beschrieben: Zeit ist relativ, und je schneller man sich bewegt, desto langsamer vergeht die Zeit.

Percy und ich

Mittag, 12.15 Uhr, für einige Schülerinnen und Schüler die Hölle auf AKSA-Erden. Acht Retter warten auf ihre Arbeit, unerreichbar ein jeder, so scheint es. Denn der Weg zur Erlösung ist weit. Gefühlte hundert Schüler versammeln sich vor der weltbewegenden Erfindung von Percy Spencer. Nun ist die richtige Taktik gefragt. Nach anfänglichem Zögern, genauem Überlegen und bedachtem Abschätzen wird eine Entscheidung gefällt, und man stellt sich hinter einer der zwei endlosen Schlangen an. Mit wachsamem Auge wird die Umgebung beobachtet. Ist ein bekanntes Gesicht unter den Kontrahenten? Ein kurzer Blick auf die Uhr, 12.26, schon bald 15 Minuten vorbei, und die Rettung noch immer weit …

VIA

Was für ein Samstagmorgen. Wieso habe ich eigentlich Rückenschmerzen? Ah ja, das Argovia-Bänkli vor dem Einstein-Gebäude ist wohl kaum als Schlafplatz gedacht. Dem Geruch meines T-Shirts nach zu schliessen, musste ich gestern Abend nicht erbrechen. Oh, doch … mein Sportbeutel …

Sozial 2.0

Das Verhältnis von Schülern und Lehrpersonen ist wohl in den seltensten Fällen einfach. Doch Besuchern an der AKSA bietet sich seit einiger Zeit ein seltsames Schauspiel. Über den Rand der Tische bauen sich Mauern aus Mappen und Etuis auf. Der Sichtschutz-Zirkus hat nur einen Zweck, eine Störung durch die lästige Lehrperson zu verhindern, während die Schüler mit ihrem neuen besten Freund Zeit verbringen.

Besuchstage

Die sind wieder da. Die Tage, an denen Menschen über die Schwelle der AKSA treten, die dort eigentlich gar nichts verloren haben. Eltern, Geschwister, Verwandte und Freunde nutzen die Gelegenheit, ein wenig Unterrichtsluft zu schnuppern und ihren Liebsten bei der Arbeit zuzusehen. Eigentlich eine schöne Idee, wenn es da nicht ein kleines Problem gäbe:

Das Pausenbrot

Sie isst, nein, sie geniesst das Croissant. Dank der Geschmacksexplosionen, die dieses wohlduftende Gebäck mit sich bringt, laufen ihre Gehirnfunktionen sofort auf Hochtouren. Der mathematische Zwiespalt an der Tafel wird zur Routineübung. „Sie wissen schon, dass Essen im Unterricht nicht gestattet ist?“